Ihre Töchter? „Die Mädchen hängen sehr am Tal und an unserem Hotel. Zoe ist 24 und studiert Fremdsprachen, Gaia studiert an der Universität und hilft uns in der Wintersaison.“ Dann ist da noch Eva, die noch zur Schule geht und uns am Wochenende hilft, und Amelie, die neun Jahre alt ist. Mein Mann Alberto hilft uns im Winter auch, aber er hat noch einen anderen Job. In den nächsten Wochen sind wir alle wegen der Olympischen Spiele hier.
Sind Sie glücklich hier oben?
„Es ist schwer, unsere Verbundenheit mit den Bergen zu beschreiben; wir sind hier geboren. Wir leben in einer Oase der Ruhe. Ich bin glücklich, weil ich diesen Beruf liebe; ich habe ein verfallenes Gebäude restauriert und versuche, Gastfreundschaft auf eine persönlichere Art zu vermitteln.“
Was ist das Besondere an diesen scheinbar „kleinen“ Dolomiten?
„Unsere Dolomiten sind vielleicht weniger bekannt als die Trentiner Dolomiten, aber sie sind wunderschön. Der Pelmo ist ein Atoll, ein Massiv. Und ich glaube, wir können eine Ruhe bieten, die einem wirklich nur die Berge schenken können.“ Es ist nicht so präpariert wie anderswo; es ist der wahre Berg. Und dann ist da noch das Gemeinschaftsgefühl, das die Authentizität dieses Tals ausmacht. Ich mache mir nicht einmal Sorgen um meine Töchter. Ich weiß, sie sind in Sicherheit. Das ist unbezahlbar.“
Wie erleben Sie die Vorfreude auf diese Olympischen Spiele?
„Ich bin überzeugt, dass diese Olympischen Spiele ein Sprungbrett für die gesamten Belluno-Dolomiten sind; wir stehen im Rampenlicht der Welt. Und das wird sich besonders im nächsten Sommer zeigen: Wir erhalten bereits viele Anfragen aus dem Ausland. Amerikaner, Israelis und Asiaten. Für uns, deren Kundschaft hauptsächlich aus Osteuropa, Deutschland und Österreich kommt, ist das schon jetzt ein Zeichen.“
Ihr tägliches Ritual?
„Ich wache auf, rufe Bella an und gehe meinen Morgenspaziergang machen. Ich gehe hinaus und die Schönheit des Pelmo-Berges empfängt mich mit ihrem besonderen Licht.“